Interview mit Simone

MM: Guten Morgen, Simone! Danke, dass du dir kurz Zeit für mich nimmst!

Simone: Gerne doch!

MM: Man kann wohl sagen, dass du die interessantesten Handlungsorte hattest?

Simone: Ja. Simones Reise beginnt im Columbus Tower in Hamburg, direkt in der Sichtweite der Elbphilharmonie. Tolle Aussicht! Das war aber auch der Höhepunkt, danach wurde es fast nur noch abenteuerlich.

MM: Wie würdest du Simone beschreiben?

Simone: Schau mich an! Klein und zierlich, aber ein Powerpaket. Wenn man sie zuerst sieht, denkt man, sie wäre ein Püppchen, aber schnell wird klar, dass sie mit der Krise besser zurechtkommt, als viele ihrer Begleiter.

MM: Während der Rest der Crew fast die ganze Zeit mit dem gleichen Figuren gearbeitet haben, hat es bei dir ständig rotiert?

Simone: Simone versucht, 400 Kilometer zu Fuß zurückzulegen. Dass da kaum jemand den gleichen oder gar ähnliche Weg hat, liegt fast auf der Hand.

MM: Wie hast du dich körperlich vorbereitet?

Simone: Gar nicht. [schmunzelt] Das war sogar Bedingung. Wir haben ja chronologisch gearbeitet und man sieht der Figur die Strapazen an.

MM: Auch nach dem Set hast du dich nicht anders ernährt?

Simone: Ein wenig besser, als Simone und ich musste auch nicht ganz so viel für meine Erdbeeren bezahlen. Tatsächlich habe ich während der Arbeit fünf Kilo verloren. Die schmutzigen Klamotten und verfilzten Haare waren aber präpariert. Man muss ja auch nicht zu tief in die Rolle eintauchen.

MM: Wirst du jetzt mit dem Preppen anfangen?

Simone: Zumindest habe ich mir die Broschüre des BBK [Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe] besorgt und wir haben daheim nun den empfohlenen Vorrat von 14 Tagen.

MM: Bei der Fortsetzung …

Simone: Die anderen haben mir schon erzählt, dass du die Frage stellen wirst. Da wirst du keine Antwort bekommen. Von niemanden. Vielleicht nach dem Release.

MM: Ich dachte, ich versuche es einfach mal! Danke für deine Zeit!

Simone: Danke für das Interview!