MMMM Markus Mittwoch Manuskript Meeting
Markus‘ Mittwoch Manuskript Meeting mit Carola Leiptert (Autorin)

Markus‘ Mittwoch Manuskript Meeting mit Carola Leiptert (Autorin)

Autorinnen und Autoren trifft man überall. Carola kenne ich vom Geburtsvorbereitungskurs und unsere Kids sind mittlerweile 6 Jahre alt. Als ich mitbekommen habe, dass sie Autorin ist, habe ich sie dann direkt mit „ich habe da ein unfertiges Manuskript in der Schublade“ genervt, sie war aber sehr geduldig und hat mir sehr viele wertvolle Tipps gegeben. Sie selbst schreibt „stilvolle Geschichten über die Liebe und das Leben“

MARKUS: Hallo, danke, dass du dir die Zeit für die Fragen nimmst.

CAROLA: Hi Markus, freut mich, hier zu sein.

MARKUS: Magst du uns gerade etwas zu deinem aktuellen Projekt erzählen?

CAROLA: Sehr gerne. Mein aktuelles Projekt heißt „Träume, die nach Winter duften“. Wie schon der Titel verrät, ist es eine romantische Geschichte, die zum großen Teil im Winter spielt. Dabei geht es um Leonie, eine junge Frau, die sich für einen etwas anderen Lebensweg entschieden hat und dafür kämpfen muss. Dabei geht es um Freundschaft, Liebe, wie viel Gutes entsteht, wenn Generationen zusammenarbeiten, aber auch um Vertrauen und, dass man für seine Träume einstehen sollte, und für das Leben, das man führen möchte.

MARKUS: Woher nimmst du die Ideen für deine Geschichten?

CAROLA: Die Ideen für die Afrikaromane sind definitiv inspiriert von meiner eigenen Zeit dort, als ich selbst eine Weile in Südafrika lebte und arbeitete. Geschichten wie „Elsas Garten“, „Die Farben in dir“, „Dein Herz so dunkel“ oder jetzt auch „Träume, die nach Winter duften“ behandeln Themen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen und sind ortsunabhängig geschrieben. Die Ideen dafür kamen aus meinem eigenen Leben, Erfahrungen, die ich selbst oder Freunde gemacht haben, und von denen ich denke, dass es viele Menschen ansprechen wird, da sie sich darin wiederfinden.

MARKUS: Wie viel von dir selbst ist in deinen Geschichten/Figuren?

CAROLA: In „Das Tal der Zebras“ steckt wahrscheinlich am meisten von mir, da ich Sophie quasi meinen Anfang geliehen habe, um nach Afrika zu kommen. Auch in Afrika passieren Sophie zwei Dinge, die mir selbst dort passiert sind (wird aber nicht verraten, nur wenn man das Buch bereits gelesen hat). Die weiblichen Hauptfiguren sind am Anfang ja oft sehr unsicher, suchen nach ihrem Weg, und ich verleihe ihnen dann während der Geschichten meine Kraft, um ihn zu finden.

MARKUS: Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?

CAROLA: Oh, wow, schwierige Frage! Da gibt es nicht nur eins. Spontan würde ich sagen eins von Autorinnen wie Brittainy C. Cherry, Emma Scott oder Colleen Hoover. Die legen die Messlatte sehr hoch, was gefühlvolle romantische Geschichten angeht.

MARKUS: Würdest du gerne mit einem anderen Autor einen Roman schreiben? Falls ja: wenn du freie Auswahl hättest: mit wem?

CAROLA: Das werde ich definitiv. Mit Alexandra Mazar habe ich schon einen Plot entworfen für eine Geschichte, die jetzt leider aber noch warten muss, da unser Zeitplan schon voll ist für die nächste Zeit. Aber vielleicht in ein, zwei Jahren, werden wir die Geschichte zum Leben erwecken.

MARKUS: Hast du schon etwas geschrieben, bei dem du dich (noch) nicht traust, es zu veröffentlichen?

CAROLA: Nein. Durch meine Arbeit mit dem Autorenkollektiv Strange Tales Club habe ich tatsächlich solche Ängste abgebaut. Vorher hätte ich mich nie an Geschichten im Genre Erotik, Science Fiction oder Thriller herangetraut. Doch mittlerweile habe ich gelernt, dass ich sehr vielseitig schreiben kann, und daher werde ich sogar im Oktober an der Anthologie Horromance (Horror + Romance) mitschreiben.

MARKUS: Hast du Schreibroutinen? Wie planst du deine Schreibzeit mit Familie und anderen Hobbies?

CAROLA: Mittlerweile habe ich mir Schreibroutinen angeeignet, denn sonst komme ich nicht vorwärts. Die muss ich natürlich immer ein wenig flexibel an die Familie anpassen. Zu Coronazeiten habe ich z.B. jeden Morgen um fünf Uhr begonnen zu schreiben und weiter gemacht, wenn mein Mann Feierabend hatte. Oder nachts geschrieben. Momentan kann ich vormittags schreiben. Aber ich schreibe fast jeden Tag, sonst komme ich wieder aus der Routine raus.

MARKUS: Hast du einen festen Schreibplatz?

CAROLA: Ja, ein Arbeitszimmer unterm Dach mit Blick auf einen Teil des Dorfes, Felder und Wald. Das hilft mir sehr, mich mit meiner Arbeit noch mehr zu identifizieren. Es ist quasi meine persönliche Schreibhöhle.

MARKUS: Mit der Hand? Schreibmaschine oder Computer?

CAROLA: Viele Notizen mache ich mir mit der Hand. Ich liebe schöne Stifte und Notizbücher und besitze davon eigentlich zu viele. Aber das Manuskript wird am Computer geschrieben.

MARKUS: Schreibst du mit Musik oder muss es still sein? Falls mit: welche?

CAROLA: Manchmal ertrage ich keine Geräusche, da brauche ich Stille. Aber ich arbeite mehr und mehr mit Playlists für die Bücher, da ich mich dann schneller in die Geschichte finden kann.

MARKUS: EBook oder eines aus Papier?

CAROLA: Definitiv beides! Ich liebe Printbücher, ich würde niemals auf sie verzichten wollen, aber ohne E-Book Reader geht es bei mir auch schon lange nicht mehr. Der begleitet mich auf Reisen und ich kann damit nachts lesen, ohne jemanden mit Licht zu stören. Außerdem kann ich schnell Leseproben darauf herunterladen und in Bücher reinlesen, das ist sehr praktisch.

MARKUS: Welches Buch hast du als Letztes gelesen?

CAROLA: Ich glaube, das war „The Wonderful Wild – Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lerne“ von Gesa Neitzel. Sehr empfehlenswert.

MARKUS: Welches Buch hast du nicht fertig gelesen?

CAROLA: „Wintervanille“ von Manuela Inusa. Leider hat mich ihre Erzählweise in diesem Buch überhaupt nicht gepackt und ich habe es nach wenigen Kapiteln abgebrochen.

MARKUS: Abschließende Worte?

CAROLA: Ich danke dir sehr für dein Interesse an meiner Arbeit. Wir kennen uns ja nun schon etwas länger, und ich schätze den Austausch mit dir. Dein „MMMM“ – Format ist eine tolle Idee, und ich freue mich, ein Teil davon sein zu dürfen.

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