Guter Service, schlechter Service

Sonntag Nachmittag im ICE von Nürnberg nach Frankfurt. Ein leichtes Hungergefühl veranlasst mich in den Restaurantwagen zu gehen um mir dort eine „Frikadelle im Brötchen“ zu kaufen. Zugegeben: meine gute Laune war schon etwas getrübt von der Schaffnerin, die entweder lustlos oder überfordert oder beides wahr, auf jeden Fall hat sie nicht gelächelt und mein Ticket (Online gekauft und selbst ausgedruckt) mit „das verstehe ich nicht“ und einem Achselzucken quittiert. Zurück zu dem Fleischklopps. Schon die Aufnahme der Bestellung war, milde ausgedrückt, eher bescheiden und da ich für diesen Bericht schon die ersten Notizen angelegt habe, dachte ich mir, dass das Verhalten des Personals der Bundesbahn ein vortreffliches Beispiel für nicht funktionierenden Service ist.

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Der Unterschied zwischen einem Jungen und einem Mann? Der Preis des Spielzeugs!

Das MAD-Magazin dürfte so ziemlich jeder kennen, der etwa mein Alter (Jahrgang 1972) hat. Ganz vorneweg fallen mir da Spy vs. Spy, die genialen Filmparodien (ein wackelnder X-Wing mit einem Luke der zu einem (körperlosen) Obi-Wan sagt: „Raus aus dem Jäger, das ist nur ein Einmannraumschiff“) und der MAD-Report von Dave Berg der vortrefflich Szenen aus dem Alltag aufgriff.

Ganz besonders erinnere ich mich da an einen Strip mit zwei sich unterhaltenden Frauen und eine Frage lautete „Was unterscheidet den Mann vom Jungen?“ Die Anwort „Der Preis des Spielzeuges“ war garniert mit einem Jungen der auf seinem Skateboard die Straße herunterfährt und (vermutlich) seinem Vater, der mit exakt dem gleichen Gesichtsausdruck in seinem Sportwagen die gleiche Straße entlang fuhr.

Als Vater eines Sohnes hat man dann auch Gelegenheit, dies aus beiden Perspektiven zu erleben, denn man ist ja selber noch Sohn und gleichzeitig Vater … für die Mütter ist das dann auch nicht immer einfach.

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iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.x – Teil 5

Nachdem auf dem Android nun munter Froyo läuft, habe ich mich wieder an der Sprachsteuerung und an GPS versucht. Die eine ging vorher überhaupt nicht, letzteres konnte die Position bisher nur einmal bestimmen. Das Problem ist nicht unbekannt und auch in den entsprechenden Foren wird darüber berichtet.

Nachdem ich eine Weile gesucht habe, wurde der „Wipe“ empfohlen, also ein Reset der Hardware. Um es Vorweg zu nehmen: weder die Sprachsteuerung funktioniert noch kann mein Samsung den Standort bestimmen. Dabei musste ich dann die Erfahrung machen, dass das iPhone, bzw. iTunes beim Update dann doch etwas einfacher zu handhaben ist. Klar kann man nun argumentieren, dass sowas nur IT-Anfänger vor Probleme stellt, als ITler empfinde ich das aber schlichtweg als nervig.

„Reboot tut Not“ kenne ich als jemand, der quasi täglich vor Rechnern sitzt  nur zu gut und nicht selten fällt es mir nicht mal mehr auf.  Bei meinem iPhone habe ich bisher die Versionssprünge von 3.x auf 4.0, von dort zu 4.1, zu 4.2 und mittlerweile zu 4.3 gemacht und hatte nach keinem Wechsel Probleme. iTunes bietet sogar an die Einstellungen von einem auf ein anderes Gerät zu übertragen.

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Zwei weitere iPad Gewinnspiele

Keine Frage, das iPad ist eines der gefragtesten Gadgets dieser Tage, und auch wenn Apple, wie es zu erwarten war, wieder nur einen relativ kleinen Schritt vom iPad zum iPad 2 gegangen ist, hat es gereicht das die Konkurrenz den Release der eigenen Tablets nach hinten verlegt.
Fast Inflationär erscheint aber auch die Anzahl der iPad-Gewinnspiele und obwohl meine nette Arbeitskollegin bereits bei einem Gewinnspiel abgesahnt hat, bin ich selber immer noch optimistisch nicht für mein iPad zahlen zu müssen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Viele Gewinnspiele laufen Online, häufig muss man Facebook-Fan einer Seite werden, tweeten oder im eigenen Blog über das Gewinnspiel berichten (und natürlich dahin auf die Seite des Veranstalters verlinken). Noch bis zum 15. April läuft das Gewinnspiel bei http://etikett.de, bei mobiles-internet123.de hat man noch bis zum 30.4. Zeit.

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April April: iTelephone: Apple entwickelt Telefon mit Wählscheibe

Das Apple die Wege anders geht als die Konkurrenten dürfte mittlerweile bekannt sein, manchmal ist die Firma aus Cupertino nicht nur anders, sondern auch sonderbar. Nachdem in letzter Zeit mitunter sonderbar anmutende Gerüchte aufgetaucht sind, verdichten sich nun die Hinweise zu einem konkreten Produkt der iFamilie. Allem Anschein nach plant Steve Jobs ein analoges Telefon mit Wählscheibe auf den Markt zu werfen. Auf den ersten Blick erscheint dies total unsinnig zu sein und man könnte sich fragen wieso man dann nicht doch noch einen Schritt weiter geht und wieder auf Telefgrafie umsteigt, aber Apples Devise scheint auch hier „Keep it Simple“ zu sein.

Viele Benutzer sehnen sich nach einfach bedienbarer Technik und auch wenn das iPhone es dem Telefonierenden schon sehr einfach macht, sind noch genügend mit der Funktionsvielfalt überfordert. Die Idee zu gewohnten Bedienkonzepten zurück zu kehren erscheint da durchaus sinnvoll und die Tatsache das es Wählscheiben-Apps für Touchscreen Handys gibt dürfte ein Indiz dafür sein wie tief diese „Benutzeroberfläche“ noch im Anwender steckt.

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Was man als Papa so alles über Dinos lernt

Alles hat mit einem Allosaurus angefangen. Nun gut, es  hätte anfangen können, hat es aber nicht! Obwohl der Theropode aus dem Jura ganz hoch im Kurs steht, kamen ihm Andere zuvor. Mit bis zu zwölf Meter Länge war er einer der größten Raubsaurier seiner Zeit und ging, wie die eigentlich alle Theropoden, Zehengänger. Einer seiner Zeigtenossen war einer der ersten Saurier, in einer immer länger werdenden Liste von Dino- Flug- und Meeressauriern die als Schleichtier Zugang in unser Haus gefunden haben. Der Brachiosaurus, der seinen Namen seinen Vorderbeinen verdankt, die länger als seine Hinterbeine sind ist eben deshalb der „Armsaurier“. Der langhalsige Sauropode lebte ebenfalls im Jura, ernährte sich von Pflanzen und wurde vermutlich bis zu 44 Tonnen schwer! In Berlin steht im Naturkundemuseum mit Oskar ein komplettes Skelett dieser Spezies!
Während der Letztere von gigantischen Ausmaßen war, war der Compsognathus ein eher kleiner Bipede, der etwa so groß wie ein Truthahn war und ebenfalls im Jura lebte. Langer galt er als kleinster Dinosaurier überhaupt und bei einem 85 Zentimeter großem Exemplar das in Deutschland gefunden wurde, konnte man den Mageninhalt identifizieren: eine kleine Echse.

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iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.1 – Teil 4

Im Grunde hatte ich Froyo schon abgeschrieben und dann liefert Samsung es doch noch für das i5800 aus! Doch bevor ich das Android Smartphone aktualisieren konnte, musste erst einmal die neue KIES-Version geladen werden und die gefällt mir doch etwas besser als die Vorgängerversion.

Etwa zur gleichen Zeit kam auch die neue iOS Version (4.3, während ich das hier schreibe wird gerade 4.3.1 installiert) heraus und auch hier galt es noch vorher iTunes auf den aktuellen Stand zu bringen.

Während das automatische Update von KIES in einer Endlosschleife landete (beim Download von knapp 2 GB habe ich dann doch abgebrochen und die Software von der Firmenseite heruntergeladen), wollte das iOS Update auch nicht sofort funktionieren.

Während mich der Schritt von iOS 4.2. auf 4.3 nicht aus den Socken gehauen hat, war der Schritt von Android 2.1 auf 2.2 doch interessanter. Auch dem iTunes Update konnte ich bisher noch keine für mich interessante Funktionen entlocken, vielleicht finde ich ja noch etwas, vielleicht aber auch nicht.

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Tempus fugit: Schwarz Weiß, Bunt, Stereo, Flach, 3D?

Vorletztes Wochenende war eine Zäsur. Mit dem Frühjahr kommt der Drang zum Platz machen und man macht dann endlich mal Sachen, die man schon lange vor sich hergeschoben hat. Und manchmal trifft man auch spontane Entscheidungen. Schon seit einer Weile stand mein alter Fernseher  in einer Abstellkammer, eigentlich nur als Ersatz, verwendet wurde er schon lange nicht mehr. Ich bin zwar nicht ganz überzeugt von „was man zwei Jahre nicht gebraucht hat kann weg“ (über den Zeitraum kann sicherlich auch gestritten werden), aber eigentlich war mir klar: diesen Fernseher brauche ich nicht mehr, also muss er weg. Wo ich dann schon gerade dabei war, habe ich weitere Elektrik und Elektronik eingesammelt: zwei 17 Zoll Monitore, 3 PC-Gehäuse (Tower), einen Lichtschlauch, zwei Autoradios und noch ein paar Lampen.

Seit dem ist unser Haushalt Röhrenfrei. Wobei, nein, ich habe ja noch die Röhrenverstärker, also haben wir einen Bildröhrenfreien Haushalt. Im Gegensatz zu meinen Eltern gehöre ich zu einer Generation, die komplett mit einem Fernseher im Haus aufgewachsen ist (okay, nicht jeder schaut TV und es gibt auch heute noch Haushalte in Deutschland, in denen es keinen Fernseher gibt) und trotzdem hat sich das Medium in den letzten 30 Jahren (so lange müsste ich auch etwa einen eigenen Fernseher haben) irgendwie schon geändert.

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Benefizsampler „Songs for Japan“ auf iTunes

Man mag darüber diskutieren wie viel Altruismus wirklich die Triebfeder für Künstler ist sich an Benefizaktionen zu beteiligen: nicht selten ist es auch eine Gelegenheit sich einem breiteren oder gar anderem Publikum bekannt zu machen. Schaut man sich Zusammenstellungen der letzten Jahre an, so scheint es, das es häufig einen mehr oder weniger festen Kern an Interpreten gibt, um die sich Andere zusammenfinden. Madonna, Sting, Bruce Springsteen, R.E.M., U2 tauchen auf Kompilationen für Haiti, Tribute to America, Safe Dafur auf um Gutes zu Tun (und darüber zu sprechen).

Jede Katastrophe die genügend Medienpräsenz erhält, zieht in der Regel auch Spendenaktionen hinterher und für den Spendenwilligen ist es nicht zwingend einfach heraus zu finden, wo die eigenen Spenden gut aufgehoben sind. Große Namen sind auch nicht zwingend ein Garant für die Wirksamkeit von Spenden, manche Aktionen scheinen aber eine Win-Win-Win-Situation zu sein:  der Sampler „Songs for Japan“ ist derzeit auf iTunes und demnächst auch als Doppel-CD erhältlich. Der Käufer erhält 38 Songs von Künstlern verschiedener Stilrichtungen, die Künstler Publicity und das Japanische Rote Kreuz erhält Spenden.

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Strange Days have found us

Sneak Previews sind eine Möglichkeit Filme zu sehen, die man sich sonst vielleicht nicht angesehen hätte. Das muss nicht immer ein positives Erlebnis sein, beim Film „Strange Days“ von Kathryn Bigelow jedoch war ich mehr als angenehm überrascht.

Das Genre liegt irgendwo zwischen Film Noir und Sience Fiction, wobei der Film nur wenige Jahre in die Zukunft gelegt wurde. Veröffentlicht 1995 spielt der Film zur Jahrtausendwende. Das Set-Design hatte also die Aufgabe nur wenige Jahre vorweg zu greifen, sieht man mal von der SQUID-Technik ab. SQUID, das ist ein System, mit dem man quasi Sinneseindrücke auf eine MiniDisc aufnehmen kann und diese lassen sich später wieder abspielen.

Protagonist ist der Ex-Cop Lenny Nero (Ralph Fiennes), der mit SQUID-Clips dealt und seiner verflossenen Liebe Faith (Juliette Lewis) hinterher trauert und rennt. Vor dem Hintergrund drohender Rassenunruhen entwickelt sich eine rasante Geschichte, die ihren Climax bei der Silvesterfeier 1999/2000 hat.

SPOILERHINWEIS: im Bericht gehe ich auf verschieden Szenen des Films ein, wer ihn also noch gerne sehen will… kommt später zum lesen wieder. „Strange Days have found us“ weiterlesen