Versteckte Bonustracks auf CDs?

Gerade eben läuft auf meinem Mp3-Spieler die selbstbetitelte LP „Selig“ der Hamburger Rockgruppe „Selig“ (natürlich, wenn der Name der Band anders wäre,wäre es ja nicht mehr selbstbetitelt). Hört man sich den 14. Titel des Album an (Fadensonnen),  wird es so etwa ab 3:33 ruhig. Okay, Album fertig, auf zum nächsten. Allerdings wird man bei 8:07 je aus dem Träumen herausgerissen: „Keine Macht den Drogendoofen“ schliesst als versteckter Track die CD ab.

Versteckter Track, klingt auch erstmal geheimnisvoll, ist aber auf CD oder MP3 irgendwie seltsam. Diejenigen unter uns, die sich noch an Plattenspieler erinnern kennen die Auslaufrille: ist eine Seite der Schallplatte abgespielt, wandert der Tonarm nach innen und endet dann in einer Endlosschleife (schlaue Plattenspieler heben ab einem gewissen Punkt den Arm und führen ihn wieder zurück… und bringen den Hörer so um den Genuß).

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2010 – Eine Odyssee mit o2

Früher war die Welt einfacher: es gab ein kleines graues Telefon mit Wählscheibe, der Anschluß kam von der Post, denen das Geräte auch gehörte. Große Auswahl, großer Service waren nicht notwendig, denn es gab ja keine Konkurrenz. Zwar kam damit auch die Verpflichtung auch abgelegene Haushalte mit einem Telefonanschluss zu versorgen, aber das war wohl nicht zum Schaden der Telekom.

War man etwas „moderner“ hatte man schon ein Telefon mit Tasten (und auch nicht mehr das ganz so runde Modell), allerdings blieb mein Wunsch nach einem Modell Dallas unerfüllt (Jahre später, als man dann selber Telefonapparate kaufen durfte, hatte ich dann zumindest ein Modell mit den Tasten im Hörer!) und wir hatten relativ früh einen Anrufbeantworter (so groß wie ein Tonbandgerät).

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Gitarristen: Rebellen und Konservative!

Die drei E-Gitarristenlügen? „Ich habe mich schon leiser gedreht!“, „Ich spiele im nächsten Lied kein Solo!“ und „Ich kann nach Gehör stimmen!“. Als Nichtmusiker mag man sich über solche Witze wundern, jeder der mal in einer Band gespielt hat, fragt sich man sich wo denn da der Witz sein soll. Die meisten jedenfalls, denn die Stereotypen der betroffenen Instrumentalisten (E-Gitarristen, Bassisten, Keyboarder, Sänger) haben alle  ja doch ihren wahren Kern.

Betrachtet man sich E-Gitarristen genau, so fällt ein interessanter Widerspruch auf: auch Jahrzehnte nach der Rock’N’Roll-„Revolution“ sehen sich die Meisten immer noch als Rebellen an. Beobachtet man aber bestimmte Soundvorstellungen, so sind sie im Grunde Erzkonservativ und verteufeln die meisten Neuerungen (wenn es sich dabei nicht um die was-weiß-ich-wievielste Kopie des dagewesenen handelt).

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Guter Service, schlechter Service

Sonntag Nachmittag im ICE von Nürnberg nach Frankfurt. Ein leichtes Hungergefühl veranlasst mich in den Restaurantwagen zu gehen um mir dort eine „Frikadelle im Brötchen“ zu kaufen. Zugegeben: meine gute Laune war schon etwas getrübt von der Schaffnerin, die entweder lustlos oder überfordert oder beides wahr, auf jeden Fall hat sie nicht gelächelt und mein Ticket (Online gekauft und selbst ausgedruckt) mit „das verstehe ich nicht“ und einem Achselzucken quittiert. Zurück zu dem Fleischklopps. Schon die Aufnahme der Bestellung war, milde ausgedrückt, eher bescheiden und da ich für diesen Bericht schon die ersten Notizen angelegt habe, dachte ich mir, dass das Verhalten des Personals der Bundesbahn ein vortreffliches Beispiel für nicht funktionierenden Service ist.

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Der Unterschied zwischen einem Jungen und einem Mann? Der Preis des Spielzeugs!

Das MAD-Magazin dürfte so ziemlich jeder kennen, der etwa mein Alter (Jahrgang 1972) hat. Ganz vorneweg fallen mir da Spy vs. Spy, die genialen Filmparodien (ein wackelnder X-Wing mit einem Luke der zu einem (körperlosen) Obi-Wan sagt: „Raus aus dem Jäger, das ist nur ein Einmannraumschiff“) und der MAD-Report von Dave Berg der vortrefflich Szenen aus dem Alltag aufgriff.

Ganz besonders erinnere ich mich da an einen Strip mit zwei sich unterhaltenden Frauen und eine Frage lautete „Was unterscheidet den Mann vom Jungen?“ Die Anwort „Der Preis des Spielzeuges“ war garniert mit einem Jungen der auf seinem Skateboard die Straße herunterfährt und (vermutlich) seinem Vater, der mit exakt dem gleichen Gesichtsausdruck in seinem Sportwagen die gleiche Straße entlang fuhr.

Als Vater eines Sohnes hat man dann auch Gelegenheit, dies aus beiden Perspektiven zu erleben, denn man ist ja selber noch Sohn und gleichzeitig Vater … für die Mütter ist das dann auch nicht immer einfach.

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Alphabetisch, chronlogisch, thematisch?

Bücher- und CD-Regale sind zunächst mal … Regale. Klingt einfach, ist es auch. Manche Regale kann man sogar verwenden um Bücher und CDs darin abzustellen. Diese Möbelstücke sind optimal, um die darin abgestellten Sachen schnell wieder zu finden. Doch vor dem Finden steht das Abstellen und da hat man dann das Problem: welches System benutze ich zum Füllen des Regals? Sortiert man Alphabetisch, chronologisch, thematisch oder nach Zugangsdatum?
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