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Bezahlen im Android Market und iPhone nice-to-haves

iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.x - Teil 6

Nachdem nun etwas Zeit ins Land gegangen ist, hatte ich wieder Gelegenheit mich über viele Kleinigkeiten zu freuen. Und zu ärgern.  Die Anzahl an für beide Handys (auch wenn Handy im Sinne von „mobiles Telefon“ kein englisches Wort ist: wieso heißt es eigentlich nicht Handies?) verfügbaren Apps ist… gelinde gesagt … gewaltig. Allerdings ist da eine Menge Mist dabei und auch wenn Apple den Zugang zum App-Store schwerer macht als Google zum Market Place, gibt es dort vieles, was man wohl nicht braucht.

Verfolgt man nebenbei dann noch das Geplänkel um den Begriff „App Store“ muss man sich das Schmunzeln gar nicht erst verkneifen und auch die Patentstreitigkeiten ermüden den gemeinen Anwender. Zugegeben, es ist schon okay die eigenen Rechte zu verteidigen, aber das könnte man doch auch hinter geschlossenen Türen.

Während es bei Apple nur einen offiziellen weg gibt, kann man bei Android aus verschiedenen Quellen schöpfen: der Android Market, bei Amazon und im Grunde kann jeder seine App selbst zum Download anbieten.

Bezahlen in App Store und im Market Place

Beide benötigen einen Account (beim iPhone kommt man sowieso nicht um den iTunes Account herum) und da ich vor dem iPhone bereits einen iPod hatte, war das schonmal kein Problem. Apple bietet neben dem bezahlen mit Kreditkarte noch den Dienst „Click and Buy“ an und, sehr praktisch, iTunes-Karten. Diese gibt es mit 15, 25 und 50 Euro (immer mal wieder auch in verschiedenen Elektronik- und Supermärkten im Angebot), die dann als Guthaben dem iTunes-Konto gut geschrieben werden (und für Musik, Filme, Serien, Apps und E-Books) verwendet werden können. Das ist praktisch denn man hat damit Kontrolle über das Budget. Click and Buy bietet verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung, das Lastschriftverfahren ist eines davon und (meiner Meinung nach) für mich als Kunden interessant, bzw. bietet mir das einen gewissen grad an Sicherheit. Kreditkarten werden vom App Store und vom Market Place akzeptiert aber angesichts der Tatsache, dass selbst bei Sony die Kundendaten nicht zwingend sicher sind, bin ich da eher skeptisch. Meine erste Bezahlapp aus dem Market Place habe ich von daher auch mit einer Prepaid Kreditkarte bezahlt, dazu aber bald mehr.

Sprachsteuerung mit dem Apple iPhone und Sprachwahl mit dem Samsung Galaxy

Meinen Weg zur Arbeit und zurück nutze ich um Kontakt mit Familie und Freunde zu halten. Hierzu benutze ich ein Plantronic Voyager 510 Headset das sich über Bluetooth mit dem Handy verbindet. Mit dem iPhone und dort dann seit dem Update auf iOS 4 klappt das richtig gut: langes drücken auf den Verbindungsknopf am Headset öffnet die Sprachsteurung, Name sagen und gegebenenfalls noch „Mobil“ (oder eines der anderen Ziele) und ich wurde mit der Person verbunden. Das klappt so gut, das selbst ich mit meiner nicht immer ganz deutlichen Aussprache bei acht von zehn Versuchen den Namen nicht wiederholen muss. Kleiner Gag am Rande: auch die Frage „Wie spät ist es?“ wird vom iPhone beantwortet. Eine weitere Sprachsteuerung (Kalender aufrufen etc.) ist derzeit noch nicht implementiert.

Die im Samsung Galaxy 3 integrierte Sprachwahl ist … bescheiden. Einmal richtet sich die Eingangslautstärke nach der eingestellten Lautstärke des Geräts (wenn das Handy stumm ist, passiert nichts) und die Spracherkennung ist abenteuerlich. Auf dem HTC Desire des Kollegen ist sie erst gar nicht installiert, die werden wissen wieso. Über das Android Hilfe Forum bin ich auf den Cyberion Voice Commander aufmerksam geworden, der dann auch die eben erwähnte erste von mir bezahlte Android App war. Nach der Installation war zumindest die direkte Sprachwahl brauchbar allerdings klappt es über das Headset immer noch nicht. Bei anderen soll es funktionieren und ich weiß nicht ob das Samsung, das Plantronic oder Android das Problem ist, mal schauen vielleicht hilft mir der Support von Cyberion da weiter.



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Android als Geschäftshandy?

Apple hat dem iPhone wohl ab dem 3GS die Möglichkeit gegeben sich mit einem Cisco VPN zu verbinden. Für Android generell gibt es wohl keine entsprechenden Client. Damit verschließen sich wohl erst einmal der Business-Bereich als Absatzmarkt, bzw. wird er zumindest eingeschränkt. Allerdings ist wohl damit zu rechnen, das Google hier sicherlich nachholen wird. Insgesamt ist es wohl aber so, dass sowohl Apple als auch Google ihre Produkte zunächst mal für das eigene Angebot optimieren und erst dann an „erweiterten“ Funktionen basteln.

So nützlich beim iPhone die Sammeleingangsbox für alle E-Mail-Konten ist, fehlt mir doch eine schnelle Möglichkeit zu sehen an welches Konto die E-Mail geschrieben wurde. Das wäre schon nützlich wenn man nur die eigenen E-Mail-Konten verwaltet, teilt man sich aber Funktionsadressen mit den Kollegen, vermisst man das schon fast schmerzlich.

iOS 5: was kommt neues aus Cupertino?

Vor einigen Tagen hat Apple iOS 5 und die iCloud vorgestellt und endlich, endlich kann man dann wohl iOS Geräte auch ohne PC oder Mac aktivieren. Auch das drahtlose Synchronisieren wird dann möglich sein und das oft bemängelte Benachrichtungssystem wird endlich massiv verbessert werden. Während es wohl immer noch keine Möglichkeit gibt mit der Notizen-App auf Exchange Notizen zuzugreifen, wird sich die neue ToDo-Liste wohl auch mit Exchange vertragen. Einige der vorgestellten Neuerungen scheinen aber schon ein Eingeständnis an die Androidentwickler und die Programmierer des Cynthia-Shops zu sein. Man darf gespannt sein auf die nächste iPhone Generation sein, denn der Vorsprung der einmal da war, ist definitiv nicht mehr vorhanden.

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