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Galaxy 3 geht, Galaxy S kommt: nun auf Augenhöhe mit dem iPhone 4

iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy S i9000 Android 2.x - Teil 9

Samsung_Galaxy_S_-_Android

Bisher war der Vergleich zwischen dem Samsung Galaxy 3 und dem iPhone alles andere als ein Vergleich zweier Smartphones auf Augenhöhe. Da das iPhone Nano wohl noch weiter auf sich warten lassen wird, wenn es denn überhaupt kommt, gibt es von Apple derzeit auch kein entsprechendes Konkurrenzprodukt. Einige Sachen die mir am Galaxy 3 nicht gefallen haben, sind auf die geringe Größe zurückzuführen, andere am langsameren Prozessor und kleineren Speicher.

Das dämpfte dann auch den Spaß mit dem kleinen Android und ergänzt mit dem Erfahrungsvorsprung, den ich auf dem iPhone habe, verschob sich die Waage weiter zu Ungunsten von Android. Auch wenn man diese Unterschiede mit in die Bewertung einfließen lässt,  war der Spaß doch gehemmt. Bringt ein Wechsel zum ehemaligen Top-Android von Samsung wirklich mehr?

Fortsetzung Seite 984

Der Spiegel Online, die Android App, die iOS App, die mobile Webseite

iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.x - Teil 8

SPIEGEL ONLINE für iPhone, iPod touch und iPad im iTunes App Store_1309557581795

Mein Großvater war und mein Vater ist Der Spiegel Leser. Das ist sicherlich nicht ungewöhnlich, aber speziell das Bild meines Vaters der Montags Abend im Wohnzimmer in der neuen Ausgabe las habe ich sehr gut in Erinnerung, bei meinem Großvater muss ich mich dann eher auf die Berichte meines Vaters verlassen. Das Nachrichtenmagazin ist wohl aus der deutschen Nachkriegspresselandschaft nicht mehr weg zu denken. Herr Augstein und seine Redaktion haben unter anderem durch das Aufdecken einiger politischer Affären massiv auf die öffentliche Meinungsbildung Einfluss gehabt. Adenauer warf dem Spiegel Landesverrat vor und Strauß verglich ihn mit der Gestapo und Herbert Frahm nannte ihn einfach nur „Scheißblatt“.

Ende der 80er schaffte das Magazin dann mit Spiegel TV dann den Sprung ins Fernsehprogramm und seit 1994 gibt es den Spiegel Online und war damit weltweit das erste Nachrichtenmagazin im Internet.  Zuerst wurden nur ausgewählte Artikel Online gestellt, später wurde das Angebot um aktuelle Berichte erweitert und auf einen gorßen Teil der Printausgabe kann man kostenlos zugreifen. Neben dem E-Paper gibt es mittlerweile auch eine sehr gut gestaltete Mobilversion der Webseite und nachdem iPhone Besitzer schon einige Zeit eine ansprechende App zur Verfügung haben, ist „Der Spiegel Online“ (SPON) nun auch als Android-App erhältlich.

Fortsetzung Seite 949

Versteckte Bonustracks auf CDs?

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Gerade eben läuft auf meinem Mp3-Spieler die selbstbetitelte LP „Selig“ der Hamburger Rockgruppe „Selig“ (natürlich, wenn der Name der Band anders wäre,wäre es ja nicht mehr selbstbetitelt). Hört man sich den 14. Titel des Album an (Fadensonnen),  wird es so etwa ab 3:33 ruhig. Okay, Album fertig, auf zum nächsten. Allerdings wird man bei 8:07 je aus dem Träumen herausgerissen: „Keine Macht den Drogendoofen“ schliesst als versteckter Track die CD ab.

Versteckter Track, klingt auch erstmal geheimnisvoll, ist aber auf CD oder MP3 irgendwie seltsam. Diejenigen unter uns, die sich noch an Plattenspieler erinnern kennen die Auslaufrille: ist eine Seite der Schallplatte abgespielt, wandert der Tonarm nach innen und endet dann in einer Endlosschleife (schlaue Plattenspieler heben ab einem gewissen Punkt den Arm und führen ihn wieder zurück… und bringen den Hörer so um den Genuß).

Fortsetzung Seite 255

2010 – Eine Odyssee mit o2

o2 can do - oder auch nicht oder vielleicht doch?

o2-logo

Früher war die Welt einfacher: es gab ein kleines graues Telefon mit Wählscheibe, der Anschluß kam von der Post, denen das Geräte auch gehörte. Große Auswahl, großer Service waren nicht notwendig, denn es gab ja keine Konkurrenz. Zwar kam damit auch die Verpflichtung auch abgelegene Haushalte mit einem Telefonanschluss zu versorgen, aber das war wohl nicht zum Schaden der Telekom.

War man etwas „moderner“ hatte man schon ein Telefon mit Tasten (und auch nicht mehr das ganz so runde Modell), allerdings blieb mein Wunsch nach einem Modell Dallas unerfüllt (Jahre später, als man dann selber Telefonapparate kaufen durfte, hatte ich dann zumindest ein Modell mit den Tasten im Hörer!) und wir hatten relativ früh einen Anrufbeantworter (so groß wie ein Tonbandgerät).

Fortsetzung Seite 667

Cut the Rope auf dem Samsung Galaxy i5800

iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.x - Teil 7

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iOS User sind schon länger in den Genuß von Om Nom gekommen. Ihr kennt Om Nom nicht? Om Nom ist ein kleines froschähnliches Monster, das einen Heißhunger auf Süßigkeiten hat. Unterteilt in mehrere Kartons lässt sich Om Nom nun auch auf Android Handys spielen. Während es für iOS noch freie Versionen mit Probelevels und die eigentliche Bezahlapp (für 79 Cent ) gibt, wird für Android derzeit nur eine kostenlose aber werbefinanzierte Version über Getjar vertrieben.

Realistische Physik und interessante Kombinationsaufgaben machen Cut The Rope zu einem kurzweiligen Zeitvertreib. Wie schlägt sich die Portierung mit allen 175 Level auf dem Samsung Galaxy 3 im Vergleich mit dem Spiel auf dem iPhone?
Fortsetzung Seite 860

Bezahlen im Android Market und iPhone nice-to-haves

iPhone 4 iOS 4.x vs. Samsung Galaxy 3 i5800 Android 2.x - Teil 6

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Nachdem nun etwas Zeit ins Land gegangen ist, hatte ich wieder Gelegenheit mich über viele Kleinigkeiten zu freuen. Und zu ärgern.  Die Anzahl an für beide Handys (auch wenn Handy im Sinne von „mobiles Telefon“ kein englisches Wort ist: wieso heißt es eigentlich nicht Handies?) verfügbaren Apps ist… gelinde gesagt … gewaltig. Allerdings ist da eine Menge Mist dabei und auch wenn Apple den Zugang zum App-Store schwerer macht als Google zum Market Place, gibt es dort vieles, was man wohl nicht braucht.

Verfolgt man nebenbei dann noch das Geplänkel um den Begriff „App Store“ muss man sich das Schmunzeln gar nicht erst verkneifen und auch die Patentstreitigkeiten ermüden den gemeinen Anwender. Zugegeben, es ist schon okay die eigenen Rechte zu verteidigen, aber das könnte man doch auch hinter geschlossenen Türen.

Während es bei Apple nur einen offiziellen weg gibt, kann man bei Android aus verschiedenen Quellen schöpfen: der Android Market, bei Amazon und im Grunde kann jeder seine App selbst zum Download anbieten.

Fortsetzung Seite 516

Nur ein weiterer Stein in der Mauer – Just another brick in the wall

Roger Waters - The Wall - Live in Düsseldorf

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Ende 1979 war die Welt noch in Ordnung: unterteilt in erste,  zweite und dritte Welt, der Osten vom Westen unter anderem durch die Mauer getrennt und die Herren Waters und Gilmour waren noch in der gleichen Band. Unabhängig von Ulbrichts „niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“-Denkmal beschäftigten sich die beiden Herren mit ihren Kollegen Mason und Wright mit einer eigenen Mauer. Oder vielleicht auch Mehreren, denn hier setzte sich im Grunde fort was spätestens mit „Dark Side of the Moon“ begann: die kommende Trennung von Pink Floyd aber auch die gefühlte Mauer die die Musiker zwischen sich und ihrem Publikum spürten.

Während „The Wall“ schon zum Großteil aus der Feder von Waters stammt, wird das Folgealbum dann noch mehr Waters und die Band darf das Stück nur noch „performen“ (so steht es zumindest auf dem Plattencover). 1980 und 1981 wurde das Werk dann auf einer Tour, die nur 4 Städte besuchte, gespielt und damals war ich mit acht bzw. neun wohl doch noch zu jung für den Stoff. 1990 nutzte Waters die Gelegenheit und ließ „The Wall“ in Berlin mit großem Gastaufgebot (aber ohne seine ehemaligen Kollegen) aufführen. Eine Besonderheit des Konzertes war einerseits das es das bisher einzige Konzert war, das auf einer Bühne in zwei Staaten stattgefunden hat (wir sehen jetzt einmal davon ab, dass die Bundesrepublik die DDR nie als Staat anerkannt hat), allerdings war die Veranstaltungstechnik nicht stabil, die Stromversorgung brach teilweise zusammen, viele der mindestens 200.000 Zuschauer konnten Teile der Show nicht hören.

Mittlerweile sind weitere 20 Jahre vergangen, Roger und seine ehemaligen Mitmusiker von Pink Floyd haben es für Live 8 geschafft wieder gemeinsam auf die Bühne zu gehen und viele Fans haben auf eine gemeinsame Tour gehofft, 2008 verstarb der Keyboarder Richard Wright und somit wohl auch die geringe Möglichkeit einer Reunion Tour. In einer großen Tournee hat nun Roger Waters 2010 und 2011 das Spektakel „The Wall“ wieder in die Stadien gebracht und ich durfte dabei sein. Nun gut, ich habe dafür bezahlt, aber diese Konzertkarte hat sich definitiv gelohnt! Vor der Tour ging noch das Gerücht um, das Gilmour auf mindestens einer Show mitspielen würde, was er dann auch in London bei einer Show gemacht hat, ob er auch in Düsseldorf dabei war?

Fortsetzung Seite 807

Gitarristen: Rebellen und Konservative!

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Die drei E-Gitarristenlügen? „Ich habe mich schon leiser gedreht!“, „Ich spiele im nächsten Lied kein Solo!“ und „Ich kann nach Gehör stimmen!“. Als Nichtmusiker mag man sich über solche Witze wundern, jeder der mal in einer Band gespielt hat, fragt sich man sich wo denn da der Witz sein soll. Die meisten jedenfalls, denn die Stereotypen der betroffenen Instrumentalisten (E-Gitarristen, Bassisten, Keyboarder, Sänger) haben alle  ja doch ihren wahren Kern.

Betrachtet man sich E-Gitarristen genau, so fällt ein interessanter Widerspruch auf: auch Jahrzehnte nach der Rock’N’Roll-„Revolution“ sehen sich die Meisten immer noch als Rebellen an. Beobachtet man aber bestimmte Soundvorstellungen, so sind sie im Grunde Erzkonservativ und verteufeln die meisten Neuerungen (wenn es sich dabei nicht um die was-weiß-ich-wievielste Kopie des dagewesenen handelt).

Fortsetzung Seite 55

Die machen ja auch nichts Neues und sind sich gar nicht treu geblieben!

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Oxymoron. Auch wenn ich nicht mal sicher bin wie das Wort richtig ausgesprochen wird, ist es eines meiner Lieblingsworte. Lt. Wikipedia handelt es sich dabei um eine rhetorische Figur, die aus sich gegenseitigen ausschließenden Begriffen bildet. „Trockenes Wasser“ oder „kaltes Feuer“, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wie ich jetzt die Überleitung zur Musik mache? Böse Zungen behaupten, das ein „leiser E-Gitarrist“  auch ein Oxymoron ist, generell würde ich dem auch nicht widersprechen, aber darum geht es mir hier nicht.

Die meisten Bands machen verschiedene Phasen durch. Ist das Debutalbum veröffentlicht und der erste Erfolg vorhanden stellt sich schnell die Frage nach dem Quo Vadis. Zu schnell kommt der Vorwurf, das sich das Nachfolgealbum quasi wie das Erste anhören würde und man gar keinen oder kaum Fortschritt hören kann. Wird der Schritt zu groß, kommt der Vorwurf das die Band „sich gar nicht treu geblieben ist“.

Fortsetzung Seite 243

Crisis & Es, Pirates & Hysteria, oder der Soundtrack des Lebens

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Vor einiger Zeit habe ich einen Film gesehen, der fast komplett auf Hintergrundmusik verzichtet hatte. Der Titel ist mir (genauso wie der Plot) entfallen, aber es hat zumindest so viel Eindruck hinterlassen, das ich mich noch daran erinnern kann. Schaut man sich manche Filme ohne Ton an, dann verfliegt sofort sehr viel von der Stimmung. Das würde schon alleine geschehen wenn man einfach mal die Musik weglassen würde, was man nicht so ohne weiteres Testen kann (da die Filme eben nicht mit vom restlichen Ton getrennter Musik veröffentlicht werden).

Aber nicht nur Filme haben einen Soundtrack, auch im eigenen Leben dürfte jeder bestimmte Lieder bzw. Musikstücke haben, mit denen er automatisch erlebtes verbindet: zum Beispiel Klassenfahrten, Romanzen, aber auch Trauriges. Hört man diese Titel, merkt man dann schnell das eigentlich irgendwie auch wie Pawlows Hund reagiert: wenige Takte und die Erinnerung werden wieder frisch.

Fortsetzung Seite 71